Gespräch
vor Verbot.
Bildschirmzeit, Apps und Kindersicherung für Familien – klar bewertet mit der MedienAmpel. Kostenlos, werbefrei, unabhängig.
Empfehlungen auf Basis von KIM 2024, JIM 2025, WHO, AAP und BVKJ – kein Cookie-Banner, keine Registrierung.
So funktioniert unsere Orientierung
Statt pauschaler Verbote: drei klare Signale, die Ihnen helfen, für Ihr Kind die richtigen Entscheidungen zu treffen.
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Rot – noch zu früh
Nutzungsformen und Inhalte, die wir für diese Altersgruppe nicht empfehlen – zu komplex, zu früh oder mit bekannten Risiken verbunden.
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Gelb – gemeinsam prüfen
Inhalte, die Sie gemeinsam mit Ihrem Kind entdecken und begleiten sollten. Nicht falsch – aber mit elterlicher Aufmerksamkeit sinnvoller.
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Grün – empfohlen
Apps, Inhalte und Nutzungsformen, die wir für diese Altersgruppe klar empfehlen. Gut geeignet, altersgerecht und erprobt.
Was ist in welchem Alter sinnvoll?
Jedes Alter bringt andere Chancen und andere Risiken. Wählen Sie die Altersgruppe Ihres Kindes.
Babys & Kleinkinder (0–3 Jahre)
Gehirnentwicklung hat oberste Priorität – Bildschirme so wenig wie möglich.
18 Mon. – 3 Jahre: max. 30 Min./Tag, immer mit Elternteil zusammen.
- Sprache lernt sich durch echte Gespräche
- Motorik braucht physische Erfahrungen
- Bindung entsteht durch Präsenz
- Bildschirm ersetzt keine Bezugsperson
- Inhalte kommentieren und erklären
- Nie als Beruhigungsmittel einsetzen
- Nie allein schauen lassen
- Schlaf- und Essenszeiten bildschirmfrei
Kindergartenkinder (3–6 Jahre)
Erstes bewusstes Medienerlebnis – Begleitung und klare Grenzen sind entscheidend.
- Kikaninchen (KiKA, kostenlos)
- Tonie-Box (Hörspiele, ohne Bildschirm)
- Tigerbooks (interaktive Kinderbücher)
- Tiptoi (Ravensburger, lernfördernd)
- Feste Zeiten und Geräte-freie Zeiten
- Schlafzimmer immer bildschirmfrei
- Kein eigenes Gerät – Familientablet mit Kontrolle
- Nach Bildschirmzeit: Bewegung einplanen
Grundschulkinder (6–10 Jahre)
Medien werden Teil des Alltags – jetzt Grundregeln und Medienkompetenz aufbauen.
- Anton (Lern-App, Schule)
- Scratch Jr. (Programmieren)
- BBC micro:bit (Technik)
- Similo, Codenames Kids (Spiele)
- Gemeinsam Medienvertrag aufsetzen
- Fragen stellen: „Was hast du geschaut?"
- Erste Gespräche über Fake News führen
- Kein Smartphone bis 12 empfohlen
Tweens & frühe Teens (10–14 Jahre)
Social Media wird relevant – jetzt sind Gespräche wichtiger als Verbote.
- Instagram: erst ab 14, Konto auf privat
- TikTok: stark algorithmisch, mit Risiken
- WhatsApp: Gruppen-Mitgliedschaft prüfen
- Gaming: Online-Kontakte im Blick behalten
- Interesse zeigen, nicht überwachen
- Klare Regeln – gemeinsam festlegen
- Cybermobbing besprechen
- Screen Time / Digital Wellbeing nutzen
Jugendliche (14+ Jahre)
Selbstständigkeit wächst – Medienkompetenz jetzt wirklich entscheidend.
- Fake News und Desinformation erkennen
- Datenschutz und digitale Spuren
- KI-Tools – Chancen und Grenzen
- Suchtverhalten und Social-Media-Druck
- Aus Kontrolleur wird Gesprächspartner
- Interesse zeigen ohne zu werten
- Bei Problemen erreichbar bleiben
- Eigenes Medienverhalten reflektieren
Wie viel Bildschirmzeit ist okay?
Es gibt keine magische Zahl. Diese Empfehlungen basieren auf WHO, AAP und dem deutschen BVKJ (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte). Schulische Nutzung zählt nicht dazu.
Auszug – alle fünf Altersstufen samt interaktivem Rechner auf der Bildschirmzeit-Seite.
Was Sie hier finden
Von der praktischen Geräte-Einrichtung bis zu den großen Fragen rund um Social Media und KI.
Schritt-für-Schritt-Anleitungen für iPhone, Android, Fire-Tablet, Nintendo Switch und PlayStation – mit Kindersicherung.
Zur Anleitung →
TikTok, Instagram, WhatsApp und YouTube: Was Eltern wissen müssen, welche Risiken bestehen und wie Gespräche gelingen.
Mehr erfahren →
Anzeichen erkennen, sofort richtig reagieren, Beweise sichern und die richtigen Hilfsangebote finden.
Hilfe finden →
ChatGPT, Deepfakes und KI-Suche: Was Kinder wissen sollten, was Eltern prüfen müssen – sachlich erklärt.
Mehr erfahren →
Klare Regeln, die das ganze Team trägt – mit dem Generator in 5 Minuten erstellt, gedruckt und unterschrieben.
Vertrag erstellen →
Aktuelle WHO- und AAP-Empfehlungen nach Alter – plus praktische Tipps, wie Grenzen ohne Streit funktionieren.
Empfehlungen →Gerät in 10 Minuten kindersicher einrichten
Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die gängigsten Geräte – klar und ohne Vorkenntnisse nutzbar.
Alle Anleitungen →KI & Kinder – sachlich erklärt
Künstliche Intelligenz ist im Alltag angekommen – in Schulen, Apps und sozialen Netzwerken. Was Eltern wissen und besprechen sollten.
Nützlich für Recherche und Lernen – aber kein Ersatz für eigenes Denken. Ergebnisse immer prüfen. Für Kinder unter 13 nicht geeignet.
Bilder, Videos und Texte können gefälscht sein. Quellen immer prüfen. Wichtige Regel: Erst nachdenken, dann teilen.
Gemeinsam ausprobieren, Fragen stellen, über Fehler und Grenzen sprechen. KI-Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für die Zukunft.
Regeln, die halten – schwarz auf weiß
Gemeinsam vereinbarte Regeln funktionieren besser als Verbote. Der Medienvertrag-Generator macht daraus in 5 Minuten ein Dokument, das Kind und Eltern unterschreiben – Regeln auswählen, ausdrucken, beide unterschreiben.
Medienvertrag erstellen →Aus „Mama hat gesagt“
wird „Wir haben vereinbart“.
Was Eltern am häufigsten fragen
Oder finden Sie in 2 Minuten heraus, wo Ihre Familie steht:
🚦 Zum Eltern-Quiz →Wofür MedienAmpel steht
Evidenzbasiert (KIM 2024 · JIM 2025 · WHO · AAP · BVKJ) · datenschutzkonform ohne Cookie-Banner · unabhängig, werbefrei und kostenlos. Wie wir bewerten →
Social Media – was Eltern wissen sollten
Keine Panik, aber Klarheit: Welche Plattformen eignen sich ab welchem Alter – und worauf sollten Eltern achten?
Mindestalter 13. Konto auf privat stellen. Kommentare einschränken. Sensibel für Körperbild und Vergleichsdruck.
Offiziell ab 13. Hochgradig algorithmisch – kann Weltbild stark beeinflussen. Bildschirmzeit begrenzen, For-You-Feed kritisch begleiten.
Mindestalter 13, in der Praxis ab der weiterführenden Schule verbreitet. Gruppenregeln besprechen. Standort-Freigabe deaktivieren. Blaue Häkchen erklären.
Für Kinder: YouTube Kids mit Altersfilter. Ab 10–12 reguläres YouTube mit SafeSearch. Kommentare und Vorschläge im Blick behalten.