Fünf Kriterien für gute Kinder-Apps
- Altersangabe passt zum Entwicklungsstand.
- Keine oder klar begrenzte Werbung.
- Keine offenen Chats mit Fremden.
- Keine Druckmechaniken wie tägliche Belohnungsketten.
- Eltern können Käufe und Nutzungszeit kontrollieren.
Empfehlung nach Alter
| Alter | Geeignet | Vorsicht |
|---|---|---|
| 3 bis 6 | Hörspiele, Bilderbücher, KiKA, einfache Kreativ-Apps | YouTube, offene Spiele, Werbung |
| 6 bis 10 | Lern-Apps, Programmier-Apps, altersgerechte Spiele | Chats, In-App-Käufe, Lootboxen |
| 10 bis 12 | Kreativtools, Lernplattformen, begrenzte Kommunikation | Social Apps, offene Communities |
Warnzeichen im App Store
- Viele In-App-Käufe trotz kostenloser App.
- Chat, Live-Funktion oder „Freunde finden“ ohne klare Moderation.
- Unklare Datenschutzangaben.
- Belohnungen, die tägliches Einloggen erzwingen.
Prüfregel: Installieren Sie neue Apps zuerst gemeinsam. Nach 15 Minuten sehen Sie oft mehr als nach zehn App-Store-Bewertungen.
Warum gute Apps trotzdem Grenzen brauchen
Auch hochwertige Inhalte können zu viel werden. Gute Apps sind ein Baustein, kein Dauerangebot. Bildschirmzeit, Schlaf und Bewegung bleiben wichtiger als jede App-Empfehlung.
Gerät richtig vorbereiten
App-Auswahl wird leichter, wenn Downloads und Käufe technisch abgesichert sind.
Kindersicherung einrichten