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WhatsApp
Messenger · Mindestalter 13 (EU)
Der Standard-Messenger – oft schon für Klassengruppen nötig. Risiken: Kettenbriefe, unpassende Inhalte in großen Gruppen, Sichtbarkeit für Fremde.
Eltern-Tipp: Profilbild & Status auf „Meine Kontakte“ stellen, automatischen Gruppenbeitritt auf Kontakte beschränken.
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TikTok
Social Media · Mindestalter 13
Extrem starker Algorithmus, sehr schnelle Inhalte, auch verstörende Trends und Challenges. Der Begleitmodus hilft, schützt aber nur begrenzt.
Eltern-Tipp: „Begleiteter Modus“ mit dem eigenen Konto koppeln, Zeitlimit aktivieren, den For-You-Feed regelmäßig gemeinsam anschauen.
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Instagram
Social Media · Mindestalter 13
Teenager-Konten sind Standard, seit 2026 mit FSK-12-Inhaltsfilter für alle unter 18 (nur durch Eltern lockerbar). Vergleichsdruck, Schönheitsfilter und Nachrichten von Fremden bleiben die Kernthemen.
Eltern-Tipp: Konto privat lassen, Teenager-Schutz nicht aufheben – und offen über bearbeitete Bilder sprechen.
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Snapchat
Social Media · Mindestalter 13
Selbstlöschende Bilder verleiten zu sorglosem Teilen – Screenshots sind trotzdem möglich. Die Snap Map zeigt den Standort, der KI-Chatbot „My AI“ ist fest integriert.
Eltern-Tipp: Ghost-Modus aktivieren (Standort unsichtbar) und das Family Center für Einblick nutzen.
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YouTube
Video · eigenes Konto ab 16, betreut früher
Riesiges Lernpotenzial – aber Autoplay und Empfehlungen ziehen schnell in immer extremere Inhalte. Kommentarspalten können rau sein.
Eltern-Tipp: Autoplay aus, eingeschränkten Modus an. Unter 10 Jahren ist YouTube Kids die bessere Wahl.
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YouTube Kids
Video · ab ca. 3 Jahren
Kuratierte Kinderinhalte mit Timer und Profilen. Nicht perfekt – vereinzelt rutschen unpassende Videos durch den Filter. Für Teenager inhaltlich zu jung.
Eltern-Tipp: Stärkster Schutz: „Nur freigegebene Inhalte“ aktivieren und die Suche ausschalten.
Millionen nutzergenerierte Spiele – Qualität und Inhalte schwanken extrem. Hauptrisiken: Chat mit Fremden und Kaufdruck über die Spielwährung Robux.
Eltern-Tipp: Kontobeschränkungen aktivieren, Chat auf „Freunde“ begrenzen, Eltern-PIN setzen.
Kreatives Bauen und Entdecken, allein oder mit Freunden – eines der unproblematischsten Spiele. Risiken bestehen fast nur im Online-Multiplayer auf fremden Servern.
Eltern-Tipp: Für Jüngere eigene Welten oder Realms nur mit bekannten Freunden spielen lassen.
Battle Royale mit Comic-Gewalt, starkem Bindungssog (Battle Pass, zeitlich begrenzte Events) und Voice-Chat mit Fremden.
Eltern-Tipp: Voice-Chat auf „Freunde“, Ausgabenlimit setzen – und Spielzeit in Runden statt Minuten vereinbaren (eine Runde ≈ 20 Min.).
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Brawl Stars
Games · USK 6, In-App-Käufe
Schnelle Teamkämpfe in harmloser Optik – aber ein aggressives Belohnungssystem mit ständigen Kaufanreizen und Event-Druck.
Eltern-Tipp: In-App-Käufe im Store komplett sperren und Push-Benachrichtigungen deaktivieren.
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Discord
Messenger · Mindestalter 13
Zentrale Plattform der Gaming-Szene. Offene Server mit Fremden, NSFW-Bereiche und kaum wirksame Alterskontrollen machen Begleitung nötig.
Eltern-Tipp: Direktnachrichten nur von Freunden zulassen und gemeinsam durchgehen, auf welchen Servern das Kind aktiv ist.
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BeReal
Social Media · Mindestalter 13
Ein ungeschöntes Foto pro Tag – deutlich weniger Vergleichsdruck als bei Instagram. Standort-Anzeige und fremde „Freunde“ bleiben die Hauptthemen.
Eltern-Tipp: Standort-Tag deaktivieren und nur Personen annehmen, die das Kind wirklich kennt.
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ChatGPT
KI · ab 13 mit Einwilligung der Eltern
Stark für Erklärungen und Lernhilfe – erfindet aber gelegentlich Fakten. Persönliche Daten gehören nicht in den Chat.
Eltern-Tipp: Anfangs gemeinsam nutzen und das Hinterfragen üben: „Woher weißt du, dass das stimmt?“
🎭
Character.AI
KI · Mindestalter 16 (EU)
Chatbots mit Persönlichkeit – emotional stark vereinnahmend, teils romantische Rollenspiele. Für Kinder und jüngere Teenager ungeeignet.
Eltern-Tipp: Falls überhaupt, erst ab 16 – und im Gespräch bleiben: Bot-Beziehungen ersetzen keine echten Freundschaften.
🎥
Twitch
Video · Mindestalter 13
Live-Streams ohne Vorabkontrolle und ein ungefilterter Chat. Bei manchen Streamern auch Glücksspiel-nahe Inhalte.
Eltern-Tipp: Streamer gemeinsam auswählen und den Chat anfangs ausgeblendet lassen.
✈️
Telegram
Messenger · Mindestalter 16
Kaum Moderation: öffentliche Gruppen und Kanäle enthalten teils stark problematische Inhalte, die ohne Alterskontrolle zugänglich sind.
Eltern-Tipp: Für Familien- und Klassenkommunikation sind WhatsApp oder Signal die bessere Wahl.
🎶
Spotify
Streaming · eigenes Konto ab 13
Musik ist unkritisch – aber explizite Songtexte und frei zugängliche Podcasts sind standardmäßig nicht gefiltert.
Eltern-Tipp: Im Familienabo explizite Inhalte pro Kind deaktivieren; unter 10 Jahren ist Spotify Kids die bessere App.
🍿
Netflix
Streaming · mit Kinderprofil
Mit Kinderprofil und PIN-Schutz gut absicherbar – grün gilt nur mit dieser Einrichtung. Ohne Profiltrennung steht der gesamte Katalog offen.
Eltern-Tipp: Kinderprofil anlegen, Altersfreigabe pro Profil setzen und Erwachsenenprofile mit PIN schützen.
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